Wer kennt das nicht? Pünktlich zu Beginn des Wochenendes, wenn auch wirklich die letzte Arztpraxis ihre Sprechstunde beendet hat, sind sie da: die unerklärlichen Beschwerden.
Sie beginnen wahlweise im Magen-Darm-Trakt, gekennzeichnet durch Magendrehen, Übelkeit und dergleichen oder im Hals- und Rachenraum, was sich dann durch Husten, Schnupfen, Heiserkeit äußert.
Rücken- oder Gelenkschmerzen gehören, wie wir alle wissen, auch zu den gerne auftretenden Symptomen, wenn gerade kein Arzt greifbar ist. Möglicherweise entdecken wir auch einen plötzlichen üblen Hautausschlag an irgendeiner Stelle unseres Körpers oder uns fällt auf, dass unser Herz mit einem mal schneller schlägt.
Ist das der Anfang vom Ende?
Natürlich nicht. Bevor man in Hysterie verfällt, erstmal durchatmen, Ruhe bewahren und sich dann Informationen verschaffen.
Wer Fachbücher oder Nachschlagewerke zu medizinischen Themen, wie beispielsweise Pschyrembels Klinisches Wörterbuch oder etwas Ähnliches besitzt, kann sich schnell und gut informieren.
Ein umfassendes Medizin-Buch sollte heute Bestandteil jeden Haushaltes sein.
Natürlich könnte man auch im Internet recherchieren, aber nicht jeder hat einen Computer und nicht jeder kennt sich damit aus. Für viele ältere Menschen ist das Surfen im Netz etwas völlig Undenkbares, auch wenn sie körperlich und geistig noch durchaus in der Lage dazu wären.
Aber auch jungen Leuten ist es häufig zu anstrengend, sich durch das Chaos der unzähligen verschiedenen Quellen und sonderbaren Foren zu kämpfen (Hallo, abends im Bett habe ich immer Schluckbeschwerden. Kommt das vom Fernsehprogramm?). So etwas braucht man nicht wirklich.
Was man braucht ist ein guter und kompetenter Ratgeber, ein Fachbuch, das einem tatsächlich weiterhilft. Es kann den Arzt nicht ersetzen, aber es verschafft einen ersten Überblick und beruhigt.
