Frank D. wollte schon immer „was Soziales machen.“ Nach dem Abitur leistete er daher seinen Zivildienst in einem Altenheim im Saarland und war so begeistert, dass er sich im Jahr darauf für ein Studium der Pflegewissenschaften bewarb. Damit liegt er voll im Trend. Immer mehr Universitäten bieten Studiengänge im Pflegebereich an, denn ‚Pfleger‘ ist nicht mehr nur ein typischer Ausbildungsberuf, sondern es werden zunehmend auch Fachkräfte für moderne Therapien- und Freizeitangebote speziell für Senioren gesucht. Vom Ergotherapeuten, über Ernährungsberater und Verwaltungskräfte bis hin zum Pflegedienstleiter reicht die Palette der Jobangebote in der Altenpflege. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung und der damit ebenso steigenden Nachfrage nach Pflegeplätzen für alte Menschen, bietet die Altenpflegebranche gut Karrierechancen.
Wer sich für eine Ausbildung oder ein Studium im sozialen Bereich entscheidet hat später die Auswahl zwischen vielen verschiedenen Einsatzorten. Dazu gehören zum Beispiel: Altenheime, Pflegeheime, Einrichtungen des Betreuten Wohnens, Seniorenresidenzen, ambulante Pflegedienste, geriatrische Einrichtungen (teilweise als Abteilung von Krankenhäusern) Hospize und vieles mehr. Je nach Einrichtung variiert die Zahl der Bewohner und Mitarbeiter dabei von weniger als einem Dutzend (meist bei privaten Angeboten) und mehreren hundert.
Die vier größten Träger von Wohneinrichtungen für Senioren sind die AWO (Arbeiterwohlfahrt), die Caritas, das DRK (Deutsches Rotes Kreuz) und die Diakonie. Sie bieten neben Ausbildungsplätzen auch Fortbildungsangebote und Schulungen für Menschen, die bereits eine Ausbildung in der Pflegebranche absolviert haben und sich für neue Therapie- oder Beschäftigungsmöglichkeiten interessieren.